Wasser leitet Strom – wir alle kennen das Horrorszenario eines tödlichen Stromschlags durch den Föhn, der in die Badewanne fällt. Aber woran liegt es, dass Wasser so leitfähig ist? Wie leitfähig ein Stoff ist, hängt davon ab, wie viele frei bewegliche Ladungsträger er besitzt. Wasser in demineralisiertem beziehungsweise destilliertem Zustand ist ein sehr schwacher Leiter. Seine Leitfähigkeit steigt erst, wenn Salze, Säuren oder Basen enthalten sind. Im Falle von Leitungswasser kann das beispielsweise Kalk sein. Aber auch andere Feststoffe wie Salze oder Metalle sowie Verunreinigungen und Schadstoffe steigern die elektrische Leitfähigkeit von Wasser. Je höher also die Leitfähigkeit, umso mehr Feststoffe befinden sich im Wasser. Gemessen wird die elektrische Leitfähigkeit in Mikrosiemens (µS/cm). Sie liegt bei destilliertem Wasser bei 20 µS/cm. Deutsches Leitungswasser erreicht Werte von 300–800 µS/cm. Plose Mineralwasser hat als sehr reines und leichtes Mineralwasser eine elektrische Leitfähigkeit von nur 27 µS/cm.

Der Gegenspieler zur Leitfähigkeit ist der elektrische Widerstand. Je höher er ist, umso geringer die elektrische Leitfähigkeit. Der elektrische Widerstand, gemessen in Ohm (Ω), ist also ein exakter Indikator für die Reinheit eines Wassers. Laut dem Hydrologen Louis-Claude Vincent sollte der Widerstand eines geeigneten Wassers so hoch wie möglich sein – mindestens aber 6.000 Ohm betragen. Denn Wasser mit einem hohen elektrischen Widerstand wird leichter vom Organismus aufgenommen. Leitungswasser hat, abhängig vom regionalen Härtegrad, einen Wert von 1.000–4.000 Ohm. Plose Mineralwasser hat einen elektrischen Widerstand von 35.000 Ohm.

Fazit:
Leichte und reine Mineralwässer haben einen hohen elektrischen Widerstand und eine niedrige Leitfähigkeit und sind so optimal für den menschlichen Organismus.