Wenn es draußen wieder kälter wird, gibt es nichts Wohltuenderes als eine heiße Tasse Tee. Damit der Genuss nicht zu kurz kommt, gilt es, bei der Zubereitung von Tee einige Dinge zu beachten. Besonders entscheidend sind die Qualität des Wassers, die Aufgusstemperatur und die Ziehzeit. Wir zeigen die passende Zubereitungsempfehlung für passionierte Teetrinker:

1. Hohe Wasserqualität für einen vollendeten Teegenuss
Je leichter und reiner das Mineralwasser ist, das zur Zubereitung des Tees verwendet wird, desto besser kann sich das Aroma entfalten. Ein Maß für die Leichtigkeit und Reinheit ist der sogenannte Trockenrückstand: Dieser ist die Summe der anorganischen Mineralstoffe, die zurückbleiben, wenn ein Liter Wasser bei 180 °C verdampft. Leichte Mineralwässer besitzen einen geringen Trockenrückstand, schwere Mineralwässer einen hohen. Nutzt man ein Wasser mit vielen Mineralstoffen, führt dies zu einer rascheren Trübung und geschmacklichen Veränderung des Tees. Ein weiterer, für die Teeherstellung wichtiger Parameter ist der Sauerstoffgehalt. Je mehr Sauerstoff enthalten ist, desto frischer schmeckt der Tee. Da beim Aufkochen Sauerstoff aus dem Teewasser entweicht, schmeckt Tee aus mehrfach aufgekochtem Wasser auch schal und leer. Daher am besten zu einem leichten Mineralwasser greifen, das gleichzeitig einen hohen Gehalt an quelleigenem Sauerstoff enthält (z.B. Plose Naturale).

2. Passende Aufgusstemperatur je nach Teesorte
Bei der Aufgusstemperatur ist es wichtig, dass die Wärme des Wassers auf die jeweilige Teesorte abgestimmt ist. Eine zu hohe Temperatur setzt die Bitterstoffe zu schnell frei und zerstört die Aromen. Besonders bei grünem Tee darf kein kochendes Wasser verwendet werden, da der Tee sonst zu bitter wird und wertvolle Inhaltsstoffe wie Antioxidantien oder Gerbstoffe aufgelöst werden. Am besten gelingt der Tee, wenn die auf dem Etikett angegebene Temperatur gewählt wird.

3. Ziehzeit für volles Aroma im Blick behalten
Es gibt eine Vielzahl von Teearten, wie grüner Tee, schwarzer Tee, Oolong, die wiederum in Teesorten, wie Assam, Ceylon und Darjeeling, unterteilt werden und unterschiedliche Ziehzeiten benötigen. Grundsätzlich gilt, umso länger man einen Tee ziehen lässt, umso bitterer wird er und desto dunkler seine Farbe. Wer seinen Tee lieber milder bevorzugt, sollte daher früh genug das Sieb entfernen. Außerdem muss bei der richtigen Länge der Ziehzeit auch die Menge des Tees beachtet werden. Bei einer geringeren Menge an Tee dürfen die Blätter ruhig länger ziehen. Tipp: Am besten Tee in Bio-Qualität wählen und lose Blätter bevorzugen. Ganze getrocknete Blätter enthalten in der Regel mehr ätherische Öle, die dem Tee erst seine Wirkung geben. Außerdem kann er so auch mehrfach aufgegossen werden.

 

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