Das mit dem Sport ist so eine Sache, trotz guter Vorsätze klappt es dann doch meistens irgendwie nicht. Sei es fehlende Zeit oder die fehlende Motivation – auf Bewegung muss und sollte man trotzdem nicht verzichten. Im Folgenden finden sich ein paar Beispiele, wie man sich selbst überlisten und unauffällig Bewegung in alltäglichen Abläufen integrieren kann. Der alles übergreifende Tipp ist: Egal welche Art von Bewegung, Hauptsache sie erfolgt bewusst, d.h. alle beteiligten Muskeln sollen gefühlt und bewusst genutzt werden. Mentales Training setzt muskuläre Prozesse in Kraft und das führt zu einem eklatanten Unterschied. Als Faustregel gilt auch, pro Woche sollte man sich 2,5 Stunden moderat (zum Beispiel auch bei Gartenarbeit) oder 75 Minuten intensiv bewegen.

Step by Step – Treppensteigen

Der All-Time-Klassiker unter den Alternativen für Sport ist auf alle Fälle: Aufzug stehen lassen und Treppen benutzen. Wie jeder Klassiker ist auch dieser nicht umsonst an seinen Titel gekommen. Um die Bewegung optimal nutzen zu können, sollten die Treppen bewusst gegangen werden. Das heißt mit Schwung und flotter als gewöhnlich, so wird die Ausdauer trainiert.

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Fit durch Spazieren

Eine weitere Geheimwaffe im Namen der Bewegung ist Spazieren. Das Spazieren fördert nicht nur die Ausdauer wie Joggen, nein, es werden auch ähnlich viele Kalorien dabei verbrannt. Bei einem 30-minütigen Spaziergang werden ca. 120 bis 200 Kalorien abgebaut. Wenn das komibiniert wird mit täglich ca. 200 Kalorien weniger essen, wird man nicht nur fit, sondern nimmt im Jahr noch ca. 15 Kilogramm ab. Kilos, die sich nicht später wieder hinterlistig bei einem Jo-Jo-Effekt auf die Hüften schummeln. Um der eigenen Fitness nachhaltig etwas Gutes zu tun, sollte man am besten dreimal die Woche 30 Minuten spazieren gehen. Das könnte für viele wieder ein Zeitproblem bedeuten, aber kein Problem, die Lösung dafür liegt ganz nahe: Bei der nächsten Heimfahrt von der Arbeit einfach eine Bahnstation eher aussteigen und die letzten zwei Kilometer zu Fuß gehen. Wenn man das bei Hin- und Rückweg macht, hält man die Enzyme, die für die Fettverbrennung zuständig sind, 24 Stunden aktiv. Sollte es möglich sein, einfach das Auto oder die Bahn ganz links liegen lassen und mit dem Rad in die Arbeit fahren.

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Zwei Fliegen mit einer Klappe: Hausarbeit und Fitnessprogramm

Lästige Hausarbeiten lassen sich ebenfalls als nichtsportliche Bewegung nutzen. Das Bettenmachen beispielsweise eignet sich als leichtes Krafttraining für Rücken- und Armmuskulatur. Einfach mal ausprobieren und auf dem Balkon die Bettwäsche acht bis zehn Mal kräftig ausschütteln. Das spürt man am nächsten Tag in den Muskeln!! Wahrscheinlich die unbeliebteste aller Hausarbeiten, das Fensterputzen, tut dem Körper auch etwas Gutes. Es regt den Kreislauf an und stärkt die Schultermuskulatur, und als netten Nebeneffekt hat man auch wieder klare Sicht.

Übungen während Wartezeiten

Ein weiterer Trick ist, kleine Übungen in alltägliche Wartezeiten einzubauen, so kann man beispielsweise Squats, zu Deutsch Kniebeugen, während des Zähneputzens oder unter der Dusche machen. Auch kann man seine Muskeln trainieren, indem man beim Ausatmen den Bauch bewusst einzieht. Abends kann man beim Fernsehen die Werbepausen nutzen, um ein bisschen Gymnastik zu treiben oder vielleicht sogar mal wieder die verstaubten Hanteln zu nutzen …und so gestaltet sich der Übergang zum Sport fließend.