Natürliches Mineralwasser ist ein Naturprodukt und das einzige Lebensmittel in Deutschland, das einer amtlichen Anerkennung bedarf. Mehr als 200 geologische, chemische und mikrobiologische Untersuchungen des Wassers werden dafür durchgeführt. Es muss einem unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen entspringen. Die Mineral- und Tafelwasserverordnung legt genau fest, wie es verpackt und etikettiert werden muss. Zahlreiche Kontrollen garantieren den Käufern beste, naturbelassene Qualität. Die typische Zusammensetzung der Mineralstoffe, die den Geschmack des natürlichen Mineralwassers prägen, beruht auf der Art der Gesteinsschichten, durch die das Wasser fließt. So hat jedes Mineralwasser seine spezifischen Eigenschaften.

Reinheit, Trockenrückstand und Leichtigkeit
Umso härter das Gestein ist, das das Wasser im Untergrund durchfließt, umso weicher und reiner ist
das Wasser. Bevor Plose Mineralwasser auf 1.870 m der Quelle entspringt, fließt es über einen langen Zeitraum hinweg über Quarzgestein. Die besonderen geologischen und geophysischen Eigenschaften des Bodens und des Gesteins, aus dem das Plose Mineralwasser entspringt, verleihen dem Wasser seinen besonderen Charakter und die wertvollen Eigenschaften.

Anhand ihres Mineralgehalts können Mineralwässer in verschiedene Gruppen unterteilt werden: Mineralwässer mit hohem Mineraliengehalt gelten als schwer, Mineralwässer mit niedrigem Mineraliengehalt gelten als leicht. Das ist von dem sogenannten Trockenrückstand abhängig.
Dieser bezeichnet die Summe der anorganischen Mineralien, die zurückbleiben, wenn ein Liter Wasser bei 180° C verdampft wird. Der menschliche Körper kann allerdings fast ausschließlich organische Mineralien aufnehmen. Anorganische Mineralien bleiben außerhalb der Zellen und erhöhen den osmotischen Druck. Innerhalb der Zelle kommt es daher zu einem Flüssigkeitsverlust. Zudem bilden sich Ablagerungen, vorwiegend in den Blutgefäßen, in den Nieren und im Bindegewebe.

Untersuchungen belegen, dass reines, mineralarmes Wasser die Flüssigkeitsausscheidung des menschlichen Organismus erhöht und Schadstoffe ausschwemmt. Plose Mineralwasser enthält wenige Mineralien und weist deshalb einen sehr geringen Trockenrückstand von 22 mg/l auf und fällt daher in die Kategorie der leichten Mineralwässer. Ähnlich verhält es sich mit dem Parameter Härte, sodass harte Wässer sehr schweren Wässern und weiche Wässer sehr leichten Wässern zugeordnet werden können. Plose Mineralwasser ist bei dieser Unterteilung daher bei den sehr weichen Wässern zu finden.

Quelleigener Sauerstoff
Um den Zellstoffwechsel in Gang zu halten, benötigt der Mensch Sauerstoff. Durch Sauerstoff im Wasser wird das venöse Blut angereichert, das vom Magen zur Leber gelangt, die unter anderem für die Nährstoffverbrennung und somit die Energiegewinnung verantwortlich ist.
Im Fall des Plose Mineralwassers handelt es sich um quelleigenen, spontanen Sauerstoff, der in die Wasserstruktur natürlich eingebunden ist und, im Gegensatz zu industriell hinzugefügtem Sauerstoff, nicht beim Öffnen der Flasche entweicht. Plose Mineralwasser bindet 10 mg Sauerstoff pro Liter.