Am Sonntag, den 05. Juli 2020, waren wir in einer Session live dabei beim ersten digitalen Foodblogger-Event mit Nährwert wissenshunger.pur Vol. 02. Nach einem exklusiven Einblick in unser Familienunternehmen, in einem extra für den Event produzierten Film, ging es mit spannendem Input weiter auf dem Weg zum Wasserversteher in fünf Schritten.

Der Film berichtet über die Anfänge von Plose im Jahr 1952, die erste Flaschenabfüllung des artesischen Mineralwassers 1957 durch Josef Fellin und unser modernes Produktionswerk, wie es heute in Brixen steht. Und auch unsere Philosophie durfte hierbei natürlich nicht fehlen. Seit der Gründung der Plose Quelle AG wird das natürliche Mineralwasser ausschließlich in Glasflaschen abgefüllt: „Rein, leicht, natürlich: Plose Mineralwasser. Konsequent und kompromisslos plastikfrei.“
Hier geht es zum Plose Unternehmensfilm …

Im Anschluss erhielten die Foodblogger praktische Tipps zur Verkostung von Mineralwässern anhand einer Beispielverkostung des Plose Naturale. Dabei wurden diverse Fragen geklärt: Worauf sollte man bei der Vorbereitung achten, wie ist der genaue Ablauf einer Verkostung und wie lässt sich diese ganz einfach zu Hause durchführen?
Um mit noch mehr Wasserwissen punkten zu können, ging es danach weiter mit verschiedenen Themen, die den Foodbloggern nützlichen Content lieferten. Neben der Unterscheidung der verschiedenen Wasserarten und was richtiges Trinken überhaupt bedeutet, ging es auch um die Kombination Wasser und Wein und die Antwort auf die Frage, wie man Mineralwasser clever in der Küche einsetzen kann.

Hier kurz zusammengefasst unsere fünf Schritte zum Wasserversteher:

1. Den Unterschied kennen

  • Natürliches Mineralwasser
  • Heilwasser
  • Quellwasser
  • Trinkwasser/Leitungswasser
  • Tafelwasser


2. Was passiert eigentlich mit Wasser in unserem Körper?

Der Mensch besteht im Durchschnitt zu 60 Prozent aus Flüssigkeit, was in etwa ca. 45 Litern entspricht. Der Wassergehalt im Körper wird von unserem Gehirn gesteuert und durch unsere Nieren kontrolliert. Bei großer Hitze schmeißt unser Körper die natürliche Klimaanlage an – wir beginnen zu schwitzen, und dadurch sinkt unsere Temperatur. Wird dieser Wasserverlust nicht rechtzeitig ausgeglichen, wird dem Blut Flüssigkeit entzogen und durch die verminderte Fließeigenschaft wird es dicker. Das Blut kann seiner Aufgabe als Nährstofftransporteur nun schlechter nachgehen, die Stoffwechselvorgänge laufen verlangsamt ab und unser Körper „läuft heiß“.


3. Wie trinkt man „richtig“?

Richtig trinken bedeutet, gleichmäßig über den Tag verteilt mindestens 1,5 Liter zu trinken. So stärken wir unser körperliches Wohlbefinden und unsere mentale Fitness, fühlen uns gesund und leistungsfähig.

Trinktipp:
Als Ritual jeden Morgen direkt ein großes Glas Wasser trinken und so die natürlichen Wasserverluste über Haut und Atmung während des Schlafs ausgleichen.
Zur Kontrolle, ob man ausreichend trinkt, haben wir die Plose Trinkwoche erstellt. Auf einem Block wird einfach jedes getrunkene Glas Wasser abgehakt, so hat man direkt im Blick, wie viel Flüssigkeit man bereits zu sich genommen hat.

Plose Trinkwoche


4. Wie man mit Mineralwasser zum Küchenheld wird.

Natürliches Mineralwasser kann man nicht nur trinken, man kann es auch essen und damit kochen. Wir haben ein paar Beispiele zusammengestellt, wie man kohlensäurehaltiges Mineralwasser in der Küche clever einsetzen kann:

  • Pfannkuchenteig wird durch die Kohlensäure fluffig und locker, Backpulver ade.
  • Gemüse bleibt knackig und behält seine Farbe, dünstet man es in Mineralwasser.
  • Grüne Smoothies mit Mineralwasser aufgießen, so schmecken sie noch erfrischender.
  • Mit einem Schuss Mineralwasser verrührt, wird Magerquark besonders cremig.
  • Einen Teil Öl im Salatdressing durch einen Schluck Mineralwasser ersetzen. Spart Kalorien ohne Geschmackseinbußen.
  • In Eierspeisen wie Omeletts oder Rührei Milch durch Mineralwasser ersetzen. Die Konsistenz wird herrlich locker.


5. Wie kombiniert man Wasser und Wein?

Mineralwasser spielt in Kombination mit Wein meist die Nebenrolle. Dass jedoch das gesamte Geschmackserlebnis auch maßgeblich von der Wahl des Begleitgetränks abhängt, kann man selbst bei einer Wasser- und Weinverkostung erfahren.

Faustregeln für eine gelungene Wasser-Wein-Kombination:

  • Wasser 2 bis 3 °C kühler als den jeweiligen Wein servieren
  • Kohlensäurereiches Wasser zu säurearmen Weinen servieren, dies bringt die fruchtigen Aromen besonders gut zur Geltung.
  • Zwischen dem Genuss von verschiedenen Weinen belebt ein kohlensäurereiches Mineralwasser die Geschmacksnerven.
  • Nie rot und spritzig! Kohlensäure vermittelt den Eindruck, als seien mehr Tannine (Gerbstoffe) im Wein enthalten, als dies ursprünglich der Fall ist.